Wann hast du zuletzt nichts getan – und es ausgehalten?
In Videos muss viel passieren.
Schnell sprechen, bloß keine Pause aufkommen lassen, denn das Risiko, die Absprungrate zu erhöhen, ist zu groß.
Schneller, vollgepackt mit Effekten. Es muss immer etwas passieren, dem Gehirn bloß keine Zeit lassen.
Jahresanfang.
Bombardement unzähliger Webinare.
Mit diesem Wissen machst du 5k mehr im Monat.
So verdienst du als Copywriter das Zehnfache.
Erfolgreich abnehmen mit diesen sieben Tipps.
Höher, schneller, weiter.
Mit diesen Gewohnheiten hebst du deine Leistung auf ein neues Level.
Stetige Selbstoptimierung.
Bloß nicht nachlassen.
Und so hetzen wir von A nach B, mit unzähligen To-Do-Büchern in unserem Kopf.
Lass mich ein To-Want hinzufügen.
Zur Ruhe kommen.
Durchatmen.
Sich akzeptieren.
Der Langsamkeit wieder Raum geben.
Träumen.
Wir sind nicht hier, um in einem Hamsterrad im Kreis zu laufen und immer schneller zu rennen.
Ohne durchzuatmen.
Ohne uns selbst Raum zu geben – für Wachstum, für Ziele, für Freude, für Freundschaft, für Liebe.
Das ist es, was uns lebendig hält.
Wie wäre es mit weniger Müssen und mehr Wollen?
Wie wäre es mit weniger Selbstoptimierung und mehr Akzeptanz, Wohlwollen und Empathie für uns selbst?
Wie wäre es mit weniger passivem Konsumieren und mehr Präsenz – für uns, für andere, für unsere tiefsten Wünsche und Träume?
Müssen wir den nächsten Trend auf TikTok wirklich miterleben?
Oder ist nicht unser Leben die spannendste Abfolge von Szenen?
Wie wäre es mit weniger Rennen und mehr Langsamkeit,
um das Leben – unser Leben – auch wirklich wahrzunehmen?
Vielleicht beginnt genau dort, was wir so lange gesucht haben: nicht im Mehr, sondern im Innehalten.
