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Kein Wort ist groß genug, es ganz zu sagen,
Kein Ton so rein, daß es in ihm erklingt.
Wir müssen alles in uns weitertragen,
Tief wissend, daß es endlich uns bezwingt.
Und leise spür ich, wie wir uns entgleiten,
Da jeder stumm sein starres Schweigen schweigt.
Wie aus dem Nebel schimmern fern die Zeiten,
Da eines sich dem andern zugeneigt.
So fällt am Morgen jeder Traum zusammen.
So stirbt zur Nacht das Licht des Tages bang.
Zu fahler Asche brennen alle Flammen.
– Das Lied ist aus. Die Melodie verklang.
– „Kommentar überflüssig“
von Mascha Kaléko
Endlich ist er da – der Schnee.
Dunkelheit.
Die Dunkelheit der Nacht legt ihre Fäden um die Welt.
Verschluckt in Träumen,
von Vergessenem,
von Bevorstehendem,
von Glück und Liebe,
von Grausamkeiten,
hört man die Welt ungleichmäßig atmen,
hört den Schnee ganz leise fallen.
© Nelli H.
