Poesie

Time flies.

Sometimes you realize
time flies
time flies.
Ein Drittel Leben schon vorbei,
your heart cries.

Melancholie.
Momente, die nicht ewig währen,
manchmal das Atmen erschweren.

Die andere Seite der Medaille,
wenn es gut läuft:
Zwei Drittel Leben liegen noch vor uns.

Tage vergehen so schnell,
wie Vögel am Himmel aus meinem Blickfeld verschwinden.
Möchte mich suhlen, mich winden,
in den Sekunden, den Minuten eines jeden Tages.

Möchte die Zeit festhalten,
in ihr verweilen.
Freeze.
Jeder Muskel schwer.
Denn, was ist zu tun?
Zu viel.
Womit fang ich an?
Zieh mit mir nicht an einem Strang,
hab mich im endlosen Gedankengang verhang’n.

Muss schmunzeln.
Denn so viel Leben ist in mir, um mich herum.
Doch alles in mir ist stumm.
Und ich frag mich: Warum?

Hebe den Blick und schaue den Vögeln beim Fliegen zu.




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Alltagsgedanken, Poesie

Außerhalb der Norm.

Manchmal türmt sich alles auf:
negative Gedanken, Probleme, Dinge, die nicht so laufen, wie wir es uns wünschen.
Alles wächst zu einer schier unüberwindbaren Mauer.

Über unsere Haut zieht ein Schauer, Härchen stellen sich auf, wir erstarren.
Verzweiflung und Überforderung führen zur Prokrastination.
Stillstand.

So verharren wir in der Panik.
In dem Glauben, dass es uns bestimmt ist, zu erleben, was gerade passiert.
Entweder wir akzeptieren den Umstand, dass es nun mal ist, wie es ist – und erkennen an, dass wir selbst Einfluss auf alles im Leben haben.
Denn wir haben die Macht, Umstände zu beeinflussen.
Oder aber wir verharren in alten Mustern und lassen das Leben über uns bestimmen.

Klar, was für manche Menschen ganz leicht erscheint, kann anderen mehr Energie und Mut abverlangen.
Doch wir alle haben Einfluss.
Mit unserer Stimme, unserem Sein, unseren Entscheidungen.

Wir können uns von der Angst leiten lassen – die, wie wir wissen, manchmal sinnvoll ist, uns aber in den meisten Fällen nicht gut berät.
Oder wir wenden uns dem Mut zu,
glauben an uns und treten aus dem Schatten.

Auch wenn sich eine Mauer vor uns auftürmt und wir verzweifelt versuchen, sie zu erklimmen, dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch Anlauf nehmen können, um sie zu durchbrechen. Genauso wie wir Muster durchbrechen können.

Sei mutig.
Geh einen Schritt nach dem anderen.
Lass dich nicht in Schubladen pressen,
dich nicht einengen.
Gib nicht auf.
Glaub an dich,
und lass dich selbst niemals im Stich.

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Poesie

Rasender Stillstand.

© Nelli H.

© Nelli H.

 

Manchmal,
rasende Zeit.
Sie rast.
Sie rast.
Über Flure
Über Brücken
Über Wiesen
Über uns.
Fegt über melancholische Gedanken hinweg,
als wären sie nichts.
Als wären sie nicht wichtig.
Als würden sie uns nicht leben lassen.
Manchmal macht sie uns rasend,
so rasend, dass wir vor Wut uns selbst vergessen.
Alles um uns herum.
Kurz im Stillstand verharren.
Tief einatmen.
Die schwere Luft schnell wieder ausatmend,
verlieren wir uns im rasenden Stillstand der Zeit.

© Nelli H.

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