Poesie

Work of Art.

Während wir im Gras liegen
und dem Zirpen um uns herum lauschen,

treffen sich unsere Blicke,
die mehr sagen, als Worte es jemals könnten.

Dein Lachen, so schön,
dass es mir den Atem raubt.

Deine Stimmte sanft und rau zugleich
– jedes deiner Worte fließt durch mich wie eine Symphonie.

Was uns bewegt und wovon wir träumen
durchbricht die Stille.

Wir philosophieren darüber,
dass jeder Mensch ein einzigartiges Kunstwerk ist

und sehen dabei zu, wie unsere Farben ineinanderfließen.


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Poesie

Niemals wieder.

Das sanfte Entschwinden in eine leisere, friedlichere Welt empfand ich schon immer als wohligen Genuss. Das Vergessen von Schmerz, Verlust und allem was war. Das Wissen, dass man sein kann, wer immer man möchte. Dass man jeden an seiner Seite haben kann, den man sich nur wünscht. Dass Regen und Sonnenschein sich in einem taktvollem, elegantem Tanze abwechseln.
Die Gewissheit, dass man für einige Stunden vergessen kann, was einen quält. Manchmal, da bedeutet träumen, leben zu können. Denn manchmal ist nichts wichtiger als zu pausieren.
Es gab eine Zeit, da hielt mich nichts lebendiger als diese Taktik. Schlafen, aufstehen, träumen, schlafend träumen. Doch eines Tages war verschwunden, was mein Leben so verrotten ließ.
Da verstand ich es, all das, was man sich wünscht, existiert nicht nur in unseren Köpfen. Wenn man aufhört sich selbst zu bemitleiden, sein Herz in die Hand nimmt und es der Welt präsentiert, ist nichts unmöglich. All das, was du erlebt hast, was du gefühlt hast, was du vielleicht noch immer nicht verstanden hast, all das hat dich zu dem Menschen gemacht, der du heute bist und das ist gut so. Du bist nicht weniger wert als sonst irgendjemand und kannst alles erreichen, was du willst.
Manchmal da gehe ich meinen bisher gegangen Weg rückwärts, um zu sehen, wie weit unten wir mal waren, wie klein wir uns fühlten, wie sehr wir dich hassten. In diesen Momenten verstehe ich, dass nicht du die Macht haben sollst, unser Leben zu bestimmen, sondern, dass wir das Mosaik neu zusammensetzen können. Zu einem Kunstwerk voller Leben, voller Vielfältigkeit, voller Liebe. Und niemals wieder wird es einen Zeitpunkt in unserem Leben geben, an dem du dieses Bild zerstören kannst.

© Nelli H. 

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Poesie

Zwischen Welten.

Deine Worte zaubern Welten
von grässlich schöner Gestalt.
Diese Welten pulsieren in meinen Adern.
Erwecken mich zu neuem Leben.
Du wandelst
verloren umher
suchst nach festem Halt
und zerstörst die Liebe
Du suchst Halt in Dingen
die du niemals haben kannst
niemals haben wirst
du wandelst zwischen dir
zwischen dir selbst und
deinen zerstörerischen Gedanken
der Boden trägt dich nicht mehr
lässt dich Fallen in die Ungewissheit
deines Seins.

Doch deine Welten
nehmen dich auf
Immer
denn sie sind es wo du wohnst.
Sie sind dein Zuhause.
Dein leeres Heim,
das dich aufsaugt
mit seiner Stille
die dich umgibt und
dich jagt.

Deine Welten werden geziert von Flüssen deiner Tränen
von Eislandschaften, die das Wesen deines Herzens beschreiben.
Werden verschluckt von Dunkelheit, die dein Herz zum Leuchten bringt.

Niemals werde ich diese Welten betreten,
denn sie sind das einzige, das dich mir fern hält.
Und doch schaffst du es manchmal
auszubrechen
Jemand anderes zu sein.
Für einen kurzen Moment.
Denn die Stille umgibt dich,
verfolgt dich.
Verschluckt dich.
Hilft dir,
in diesen Welten neue zu erschaffen,
in denen du dich verlieren kannst.
Immer und immer wieder.

© Nelli H.

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Poesie

Suche.

Strauchelnd tänzelst du durch die leergefegten Straßen,
der Boden verschwimmt und zittert.
Deine Beine halten nicht immer Stand und betten dich
auf dem grauen, harten Grund.
Doch getrieben von der Suche,
erhebst du dich jedes Mal erneut.
Auf der Suche.
Du weißt nicht wonach.
Doch du weißt, dass du dich bewegen,
dass du was tun musst.
Dein Atem ist unregelmäßig,
du schnaufst.
Deine Augen wandern hektisch umher,
du suchst.
Nach etwas, das dich wärmt und hält,
etwas, an das du dich anlehnen kannst.
Nur für einen Moment.
Doch als du glaubst, du hättest etwas gefunden,
fängt es in deinem Innern zu schneien an.
Du brauchst eine Pause, willst nicht mehr suchen.
Lässt dich auf den inzwischen weiß gewordenen Boden nieder.
Schließt kurz deine Augen und verharrst in der Stille der Nacht.
Als sich der Schlaf ausbreitet, wird dein Atem regelmäßig.
Licht und Freude ziehen sich durch deine Träume.
Wenn du Glück hast, wirst du angekommen sein,
sobald du die Augen wieder aufschlägst.

© Nelli H.

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