Dunkle Gedanken bringen mich ins Wanken.
„Bin ich überhaupt wichtig?“
„Mache ich einen Unterschied?“
„Würden es andere merken, wenn ich nicht mehr hier wäre?“
Doch ich weise ich mich selbst in die Schranken.
Natürlich bin ich wichtig.
Natürlich mache ich einen Unterschied.
Natürlich würden es andere Menschen merken.
Und selbst wenn nicht –
liebe ich mich selbst genug,
um diesen Gedanken nicht nachzugeben.
Wenn du einmal diese Schwere spürst,
diese Gedanken hast,
wenn alles dunkel wirkt,
und du dich verloren fühlst,
dann wünsche ich mir für dich,
dass du dein eigener Anker sein kannst.
Dein eigener Lichtblick.
Denn dein Verstand wiederholt manchmal alte Muster
und erzählt dir Dinge,
die nicht wahr sind.
Du bist wichtig.
Du weißt nicht, wer heute an dich denkt,
obwohl ihr euch vielleicht nur einmal begegnet seid.
Du weißt nicht, wer heute noch über einen Witz von dir lacht,
den du vor zehn Jahren erzählt hast.
Du weißt nicht,
was du anderen bedeutest.
Du weißt nicht,
wer dich einmal ansprechen wollte,
sich aber nicht getraut hat.
Du weißt nicht,
welchen Einfluss du auf das Leben anderer Menschen hast.
Doch ich bin mir sicher:
Diese Menschen gibt es.
Menschen, für die du jemand bist,
bei dem sie einfach sie selbst sein können.
Und du darfst dir den Raum nehmen.
Den Raum, den du brauchst,
um zu heilen
und zu wachsen.