Poesie

Hallo ihr Lieben!

Anbei findet Ihr einen neuen Text von mir.
Hoffe, er inspiriert Euch dazu, jeden Moment noch intensiver wahrzunehmen.

Fühlt Eure Emotionen und lasst raus, was Euch beschäftigt.

Ihr seid großartig!
Vielen lieben Dank an jeden von Euch, der sich die Zeit nimmt, auf meinem Blog zu stöbern!

Liebe Grüße
Eure Nelli

PS: Falls Ihr auf Instagram unterwegs, schaut gerne vorbei, wenn Ihr mögt: poetess_
oder auch auf Facebook: Fortlaufend

Habt ein wunderbares Wochenende!

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Poesie

Alles ist jetzt.

Wir haben nicht das Für-Immer,
du denkst, es ginge nicht schlimmer?

Lass mich dir sagen,
du kannst es ruhig wagen.
Du darfst leben, voll und ganz,
jeden Moment auskosten und achtsam wahrnehmen.
Jedes Gespräch, jede nette Geste,
jede kleine Mimik deiner Lieblingsmenschen,
Staubkörner,
die herumwirbeln und mit der Sonne tanzen.

Denn weißt du, was viel schlimmer wäre?
Würdest du all diese Momente an dir vorbeiziehen lassen,
weil du dich verkriechst,
aus Angst vor dem Leben.
Aus Angst vor dem, was passieren könnte,
anstatt dich dem zu Öffnen, was tatsächlich passiert.

Jetzt.
Genau.
Jetzt.

© Nelli Halter

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Poesie

Geh los!

Deine Träume warten darauf,
dass du sie wahr werden lässt.

Für sie losgehst,
dich nicht mit weniger zufrieden gibst.
___________________________________

Doch in Momenten des Losgehens merke ich, dass ich mich unbewusst selbst boykottiere. In meinen Gedanken habe ich Samen des Zweifelns gesät, die nun in bunten Blumentöpfen wachsen. Doch eigentlich sollten diese bunten Töpfe nicht existieren, da sie mich nur behindern, mir im Weg stehen. Die Pflanzen des Zweifels sprießen und blühen – ganz unbewusst habe ich sie täglich bewässert, genährt, gehegt und gepflegt.
Während diese Pflanzen wachsen, schrumpfe ich selbst zusammen, trockne aus, doch verkümmern möchte ich nicht. Daher entscheide ich mich in diesem Moment dafür, diese ausgewachsenen Pflanzen nicht mehr zu gießen. Stattdessen lasse ich diese Fürsorge für mich selbst übrig, lasse diese Energie in mich selbst fließen. Pflanze einen Samen des Vertrauens – des Selbstvertrauens und schaue ihm beim Wachsen zu. Er wird mit mir wachsen und ich mit ihm, solange bis ich mich auf einer Wiese wiederfinde, die in allen Farben meiner Seele blüht.

© Nelli Halter

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Blick

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Follow your Light.

Reise an einen Ort in deinem Innern, an dem du nicht sein möchtest. Natürlich fragst du dich jetzt, wieso du das tun solltest.
Ganz einfach: Um dich Selbst zu heilen. Um wieder in deiner wahren Kraft strahlen zu können, denn manchmal muss man sich in die Dunkelheit begeben, um das Licht im eigenen Leben wieder sehen zu können. Du wirst verstehen, dass du unfassbar stolz auf dich sein kannst. Auf das, was du schon alles gemeistert hast, obwohl du zu Anfang vielleicht dachtest, dass du es nicht schaffen wirst.
Begib‘ dich in die Stille, höre in dich hinein, tauche ein, in dich selbst, dein Leben, deine Erinnerungen. Lerne dich neu kennen.
Wenn du auf Mauern stößt, ist es an dir, diese Blockaden und Ängste zu lösen. Es wird seine Zeit dauern und manchmal schmerzhaft sein, doch du bist unfassbar stark! Wenn du eins nach dem anderen, ganz sachte, in deinem eigenen Tempo abschälst, Frieden mit den schmerzhaften Erinnerungen schließt, die du erleben durftest, wirst du erkennen, dass dein Herz noch immer strahlt.
Aus jeder noch so dunklen Erfahrung hast du etwas mitnehmen dürfen, das dich hat wachsen lassen. Alles, was du erlebt hast, hat dich zu der Person werden lassen, die du heute bist.
Erinner‘ dich wieder daran, wie stark, kraftvoll und voller Liebe du bist.
Feier‘ dich und dein Licht.

© Nelli H.

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Vibrate higher.

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Sprich aus, was brennt.

Dein Blick, so gestochen scharf, aufs Kleinste fixiert. Nimmt wahr, erinnert dich an dein gestriges Heute. Du riechst noch die Erinnerungen, als wären sie eins mit dir. Ein Teil deiner Haut, als würdest du alles noch mal erleben, spüren.
Du erinnerst dich daran, wie sie im leichten Schein an der Kante des Sofas saß und ihre Haare sanft auf ihr Gesicht fielen, während sie in ihrem Lieblingsbuch In meinen Träumen läutet es Sturm schmökerte. Ihr Gesicht, so makellos, diese sanften, weltoffenen Augen, die dich so oft an nichts denken ließen, da du einfach nur im Moment des Glücks versunken warst, um ihre Anwesenheit zu genießen. Mehr brauchtest du nicht. Du warst angekommen.
Doch gestern ist schon lange vorbei. Als du in das Zimmer tratst, hob sie den Kopf und umfasste dein Wesen mit einem ernsten Blick, der nichts Gutes zu verheißen hatte. Du wusstest schon lange, tief in deinem Innern, dass dieser Moment bald kommen würde, du spürtest die Distanz, die von Tag zu Tag größer wurde, drückender, bis ihr in zwei ganz anderen Welten zu Hause wart.
Während du sie betrachtetest, prasselten Gedanken auf dich ein, Dinge, die du sagen könntest Mein Zuhause ist kein Ort, das bist du – doch du bleibst stumm, da du weißt, dass sie ihre Entscheidung schon vor einiger Zeit getroffen hat. Doch heute, ja, da wünschtest du, du hättest ausgesprochen, was dir auf der Seele brannte und noch immer brennt, um nicht zu sagen, du bist noch immer Feuer und Flamme.

Ich bin riesig, aber du viel größer als ich.
Alles jetzt, alles wichtig,
aber wichtiger als du ist mir nichts.

Singst du in Gedanken und bist weit entfernt vom Heute. Im Damals verweilend, als ihr zu diesem Song eng umschlungen vor der Bühne standet und deine Welt noch in Ordnung war.

© Nelli H.

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Momente bewusst wahrnehmen.

Wir haben nicht das Für-Immer,
du denkst, es ginge nicht schlimmer?

So, lass mich dir sagen,
du kannst es ruhig wagen.
Du darfst leben, voll und ganz,
jeden Moment auskosten und achtsam wahrnehmen.
Jedes Gespräch, jede nette Geste,
jede kleine Mimik deiner Lieblingsmenschen,
Staubkörner,
die herumwirbeln und mit der Sonne tanzen.

Denn weißt du, was viel schlimmer wäre?
Würdest du all‘ diese Momente an dir vorbeiziehen lassen,
weil du dich verkriechst,
aus Angst vor dem Leben.
Aus Angst vor dem, was passieren könnte,
anstatt dich dem zu Öffnen, was tatsächlich passiert.
Jetzt.
Genau.
Jetzt.

© Nelli H. 

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