Beeindruckend.
Wimpernschlag.
Ein Knistern.
Schritte,
die verhallen
in der Kälte der Nacht.
Der Schnee geschmolzen,
dämmt schon lange nicht mehr
die hastigen Bewegungen.
Ein einsamer Mann
sitzt auf dem nassen Straßenrand.
Er zählt die wenigen
Punkte am Himmel.
Er zählt langsam, sehr genau,
fast schon pathetisch.
Theatralisch hebt und senkt er die Arme,
spielt mit seiner Mimik
während er nach oben blickt.
Er redet viel über Sternenbilder,
über Licht und Schatten.
Wendet seinen Blick des Öfteren nach links.
Spricht als erwarte er manchmal eine Antwort.
Zieht die Worte lang, die fast schon melodisch seine Lippen verlassen.
Immer wieder hebt er den Blick gen Himmel,
dann wieder zurück zu der Person,
die in seinen Gedanken anwesend zu sein scheint.
Er erhebt sich, beugt seinen Arm, als würde er jemanden stützen
und läuft sanften, langsamen Schrittes.
Einmal scheint es, als würde seine Erinnerung stolpern,
denn er bewegt sich schnell nach vorn und greift mit seinen Händen nach der kalten Luft.
Er scheint erleichtert als beide wieder stehen.
„Du bist alles für mich.“
Seine Worte sind voller Liebe.
Sein Gesicht erhellt sich, er lacht.
Seine Stimme wird lauter,
mit beiden Händen umfasst er seine Hoffnung.
Alles, was ihm geblieben ist.
Blickt sie direkt an und wiederholt:
Du.
Bist.
Alles.
Für.
Mich.
Alles.
© Nelli H.
Manchmal,
rasende Zeit.
Sie rast.
Sie rast.
Über Flure
Über Brücken
Über Wiesen
Über uns.
Fegt über melancholische Gedanken hinweg,
als wären sie nichts.
Als wären sie nicht wichtig.
Als würden sie uns nicht leben lassen.
Manchmal macht sie uns rasend,
so rasend, dass wir vor Wut uns selbst vergessen.
Alles um uns herum.
Kurz im Stillstand verharren.
Tief einatmen.
Die schwere Luft schnell wieder ausatmend,
verlieren wir uns im rasenden Stillstand der Zeit.
© Nelli H.
Gebilde der Zeit,
farbige, dunkle, weiße Umrisse
ziehen sich durch deine Augen,
durch deinen Verstand.
Umschlungen von den Linien
fällt das Atmen schwer.
Man bemüht sich,
bewegt sich,
versteckt sich.
Doch immer wieder
verfängt man sich,
in den Farben der Zeit.
© Nelli H.
Ihr habt alle hoffentlich ein wunder-, wunderbares Wochenende!
Hier ein tolles Cover von „Wonderwall“:
Genießt die sanften Töne, beste Grüße!
Eure Nelli!
“So, I guess we are who we are for alot of reasons. And maybe we’ll never know most of them. But even if we don’t have the power to choose where we come from, we can still choose where we go from there. We can still do things. And we can try to feel okay about them.”
― Stephen Chbosky (The Perks of Being a Wallflower)
Herzschlag
setzt aus
wenn du es sagst
wenn du sagst
dass wir
dass wir
besser dran wären
wenn du nicht
mehr wärst
doch die wahrheit
die wahrheit ist
wir wären
noch weniger
als wir jetzt sind
wären hinter
uns selbst verborgen
wären verloren
in den worten
der anderen
würden noch weniger
leben
als wir es jetzt tun
könnten uns nicht mehr halten
an den dünnen fäden
des vergangenen
die die luft abschnüren
würden noch mehr daran setzen
die fassade aufrechtzuerhalten
würden noch mehr tun
was wir nicht sind
noch mehr sagen
was wir nicht so meinen
einfach nur des lebens wegen
Ohne dich wären wir
nicht.
© Nelli H.
Hallo, ihr Lieben!
Euch geht es hoffentlich allen gut und Ihr habt eine schöne Zeit.
Der Anlass dieses Posts ist der, dass ich gerne wissen möchte, wie Ihr das neue Design meiner Homepage findet.
Also haut in die Tasten und teilt mir Eure Meinungen mit! 🙂
Liebe Grüße und noch einen wunderbaren Tag,
Eure Nelli.