Poesie

Traveller

Reisend.
Auf der Suche.
Manchmal gefunden,
darauf gestoßen,
wieder verloren.
Gefunden und verloren.
Reisend.
Suchend.
Findend.
Verlierend.
Das Herz.
Mein Herz.
Ein Reisender.
Eindrücke.
Druck, der lastet.
Meine Schultern,
sich neigend.
Befreit.
Weitergehen.
Reisender, oh Reisender,
mein Herz.
Mein Herz,
ein Reisender.
Von Ort zu Ort,
betreten und verlassen.
Und doch jedes Mal ein Stück
meines Herzens zurückgelassen.
Es hat sich festgeklammert,
lässt nicht los.
Lässt nicht los von dir.
Du unendliche Weite des Seins.
Stücke des Mosaiks werden Eins.
Mein Herz,
mein Herz,
ein Reisender.

© Nelli H. H.

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Poesie

Fortlaufend.

Als würde sich das Innerste das erste Mal dem Äußeren entgegenstrecken.
Seine kleinen Finger der Einsamkeit nach den fallenden Blättern, die das Licht brechen, recken. Eine kleine Bewegung der Freiheit ausführen.
Doch unsicher wie es ist, schreckt es bei jedem Windhauch zurück. Zieht sich zusammen. Versteckt sich immer weiter hinter der Fassade.
Der Fassade des Zusammenseins, die die dunklen Schatten mit Licht flutet. Die kleinen Finger neigen sich immer weiter der Handfläche zu. Ballen eine Faust. Verkrampfen.
Der Film des Sommers zieht vorüber. Erinnerungen hallen wie Schritte auf dem Asphalt. Mal laut, mal leiser. Stimmen, die zerren, springen verhöhnend von Klippen direkt in unser Herz. Die Wellen spülen die Liebe davon, nehmen alles mit, was sie bekommen. Die Erinnerungen verblassen, lassen schroffe Gedanken zurück. Doch irgendwann sind auch diese fort.
Aus Sommer ist Winter geworden.

© Nelli H.

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